Montag, 12. Januar 2015

Very grunge Vintage

Schmuddelig und alt ? Das muss so sein !

(klares und eingefärbtes Utee)

Seit Freitag stürmt es nun ohne Ende und das Wetter ist bald unerträglich zum Rausgehen. Langeweile? Kommt bei mir ja nicht auf. Nachdem ich mir das eine Video von LaBlanche (hier: www.youtube.com)  auf ihrem youtube-Kanal angeschaut habe, habe ich meinen Melting Pot samt Utee (ultra dickes Embossingpulver) rausgeholt, weil ich es dann auch mal ausprobieren wollte, wie das ganze in echt aussieht:
 1. es wird sehr sehr sehr heiß :)
2. flüssiges Embossingpulver auf den Stempelgummi geben;
3. nicht gelungenes Projekt, weil es zu brüchig wurde, kam wieder in den Melting Pot,
wodurch sich natürlich die klare Farbe in ein schwarzes etwas verwandelt hat :( ;
4. weißes Embossingpulver zugeben;
5. sooo lange probieren, bis man zufrieden ist ODER Embossingpulver aufgebraucht ist :) 

Somit ist mein Utee nun alle, aber ich habe zum Glück einige brauchbare Stempelabdrücke gewinnen können:

Auf dieser Karte habe ich als Stempel eine Uhr mit dem bereits gefärbten Utee ausgegossen. Die Gläser des Fernglases habe ich mit farblosen Bastellack (crystal effects) überzogen:


Hier habe ich einen Schaumstoffstempel von LaBlanche verwendet -> ich liebe diesen Ballon:

Auf den beiden Karten habe ich dann mal wieder in die alte Mixed-Media-Kiste gegriffen und mit der Grunge-Technik gearbeitet:
Verschlußdeckel von einer Zahnpastatube mit Acrylfarbe bematschen und als Kreise auf die Karte setzen:
Als Hintergrund habe ich die Alufolientechnik angewandt (siehe weiter unten)



Hier zeige ich noch ein paar Beispiele für diese Alufolien-Technik:

Diese ist so einfach, dass es kaum zu glauben ist:

Haushaltsübliche Alufolie glatt auf einen Karton bzw. dickeres Papier kleben (nicht mit flüssiger Klebe, am Besten mit Klebestift; ich benutze nur den Tombow Glue Stick Profssional), dann mit einem ausgesuchten Embossingfolder durch die Maschine kurbeln. Ich bevorzuge es,  das embosste Element noch mit Sandpapier ein wenig abzuschmirgeln, um diesen alten Vintage-Effekt zu erzeugen. Jetzt wird gematscht: Acrylfarbe raufgeben, kurz trocknen und dann die überschüssige Farbe leicht mit einem Tuch wieder abnehmen, so dass nur in den Vertiefungen Farbe hängenbleibt. Es kann dann zuzüglich noch  eine andere Farbe drauf gegeben werden, um mehrere Farbtöne zu erhalten.

Auf dieser Karte habe nach der schwarzen abgewischten Acrylfarbe noch mit verschiednen Alcohol Inks von Adirondack gearbeitet, damit die Uhren besser zur Geltung kommen.



Bei solchen Karten verzichte ich bewußt auf "ein zuviel" auf den Karten,  wie ich es sonst mache (immer viel raufpappenn), damit der Hintergrund besser zur Geltung kommt.

Das war nun mal ein kleiner Kurs über meine künstlichen Projekt. Wenn Du Fragen haben solltest, kannst Du mich jederzeit anschreiben oder mir auch gerne über Facebook eine Freundschaftsanfrage stellen.

Ich wünsche Euch Allen eine schöne und hoffentlich mal nicht so stürmische Woche!

Liebe Grüße

Tini

1 Kommentar:

stempellotta hat gesagt…

Bei dieser Art von Karten bist Du unschlagbar, liebe Tini,
da kann Dir niemand was vormachen - suppi!
Lieben Gruß von Annelotte

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